PSYCHOTHERAPIE
„Zu wenige haben es erfahren, dass die göttliche Gestalt innerstes Eigentum der Seele ist.” (C.G. Jung)
In einer Psychotherapie im Schnittfeld mystischer Spiritualität geht es nicht zuerst um Veränderungen sondern um Verwahrheitung unserer selbst.
In einer Psychotherapie im Schnittfeld mystischer Spiritualität geht es nicht zuerst um Veränderungen sondern um Verwahrheitung unserer selbst.
Wo es angestrebtes Ziel der Psychotherapie ist, Unbewusstes bewusst zu machen, wird ein Prozess in Gang gesetzt, in dem der Mensch aus der Entfremdung und Gespaltenheit herausgeführt werden soll in einen Zustand der Ganzheit, der Autonomie und Freiheit. Diese Selbsterkenntnis dient nicht als Selbstzweck. Sie will sensibel machen für das Innewohnen der göttlichen Gegenwart, die wir nicht wahrnehmen können, solange der Spiegel unserer Seele von Ängsten, Hoffnungen, Verletzungen, Erwartungen - kurz von Egofixiertheit getrübt ist.
Dabei gerät der Blick auf den Seelengrund nicht zur Schau in Schuldverstrickung oder frühe Traumatisierungen. Nicht ins Dunkel des eigenen Abgrunds richtet sich der Blick der Selbsterkenntnis sondern dorthin, wo trotz all unserer Enge und Begrenztheit das Licht göttlichen Lebens in uns aufscheint.
